Referent*innen

Nach und nach werden hier alle Referent*innen und ihre Workshops vorgestellt – sei gespannt!

Alma

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Autorin, Sprecherin, Weltenwand(l)erin

Warum bist Du Referent*in bei „Lebe Deine Utopie 2019!“? 
Das erzählt am besten mein Poetry Slam Was ich eigentlich wollte.

Welchen Tätigkeiten gehst Du sonst noch mit besonders viel Herzblut nach? Begegungsräume kreieren, tanzen, singen, schreiben (=Worte für Empfindungen und Wahrnehmbares finden, für das es keine Worte gibt), unterrichten, erfinden (Geschichten, Choreographien, Konzepte …), für Menschen da sein & Raum halten, spielen
 

Was treibt Dich im Leben voran?
meine Faszination für das Menschsein, mein Erforschen des Lebens mit Stimme, Körper & Wort, mein Gerechtigkeitssinn

Mehr über mich: www.alma-maja-ernst.de & www.geschichtenbasar.de

Was magst Du uns hier schon über Deinen Workshop verraten?
Zwei Antworten auf die allgemeine Frage „Was ist Circling?“:

*Für die Phantasten und Traumtanzenden: Jedes Lebewesen ist ein Universum und Circling ein solides Raumschiff, mit dem wir weite und tiefe Erkundungsflüge in unsere Galaxien von Gedanken und Gefühlen unternehmen, zwischenmenschliche Verbindungen erkunden und uns in unbekannte innere Welten vortasten können.

*Für die Wortgenauen und Theorieliebenden: Circling wird u.a. beschrieben als „dynamischer Gruppenprozess, in dem Menschen sich auf authentische, offene und wertschätzende Art und Weise begegnen“ oder „transparente Form der Kommunikation mit Fokus auf den Augenblick“ oder „Gruppenmeditation“. Hier können wir
– im Augenblick sein,
– unsere bewusste Wahrnehmung erweitern und vertiefen,
– Gruppen- und zwischenmenschliche Dynamiken bewusst erleben.
 
Dieser Workshop ist für Abenteuerlustige ebenso wie für Behutsame.
Auf jeden Fall für jene, die erfahren wollen:
– Wer bin ich wirklich? Wie ist es, ich selbst zu sein?
– Wie ist es, miteinander wahrhaftig zu sein, mich zu zeigen und gesehen zu werden?
– Was sind Gefühle, Bedürfnisse, Gedanken, Konzepte, Impulse, Energien usw. und was können sie bewirken?
– Wie kann ich (meine) Grenzen setzen, akzeptieren oder sprengen?
– Was ist Kontakt? Beziehung? Gemeinschaft?
– …

Offener Workshop!

Wenn Du beim Circling-Workshop (7.+8.8.19) teilnehmen möchtest, findest Du hier weitere Infos und Anmeldemöglichkeit.

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Sofia

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Lebendigkeitsforscherin, Workshopleiterin, Initiatorin

Warum bist Du Referent*in bei „Lebe Deine Utopie 2019!“?
Weil ich selbst nach meiner Schulzeit durch verschiedene Mitmachräume, Bewegungen, Programme und Inititativen endlich meinen Weg und mich selbst gefunden habe und dieses Geschenk von Inspiration, Vernetzung und Austausch von Herzen gern selbst auch schenke.
Für mich war die European Permaculture Convergence 2012 besonders prägend, bei der ich auch zum ersten Mal von Dragon Dreaming gehört habe. Die Philosophie dieses Ansatzes begleitet und bereichert seitdem meine Projekte und meine Lebensgestaltung. Ich liebe es, gemeinsam Win-Win-Win- Situationen zu kreieren – also Erfahrungen, bei denen alle etwas mitnehmen. Dazu zählt für mich definitiv, Workshops zu Dragon Dreaming zu geben – darauf freue ich mich sehr!

Welchen Tätigkeiten gehst Du sonst noch mit besonders viel Herzblut nach?
Ich liebe es, Menschen zu überraschen, zu irritieren, zu begeistern. und unvergessliche Erfahrungsräume zu gestalten. Ich liebe es, mit viel Leichtigkeit in die Tiefe zu gehen, zu spielen, zu lachen, zu weinen, zu tanzen, zu singen. Deshalb spiele ich auch gern Improtheater und – fast noch lieber – leite ich Workshops/ Erfahrungsräume dazu an und auch zu allem anderen, was mich begeistert und berührt. Eine meiner Leidenschaften, die sich nun immer mehr herauskristallisiert hat, ist außerdem unser Körper und, wie wir über das spielerische Erforschen mit ihm in tiefe Verbindung mit uns selbst und miteinander kommen und Blockaden lösen können. Deshalb geht mein weiterer Weg in Richtung Körperforschung & -therapie, Tanztherapie, Tantra & Slow Sex/ Soul Sex.

Was magst Du uns über Deinen Workshop hier schon verraten?
Dragon Dreaming ist eine ganzheitliche Methode für die Gestaltung und Realisierung von kreativen, gemeinschaftlichen Projekten. Sie wurde begründet von der Gaia Foundation, einer Nicht-Regierungs Organisation aus Australien, und bezieht Elemente der System- und Chaostheorie, des Community-Building und der indigenen Weisheiten der Aborigines mit ein. In Europa verbreitet und bekannt geworden ist sie vor allem dank John Croft, der mit ihrer Hilfe viele Menschen, Gruppierungen und zivilgesellschaftliche Initiativen erfolgreich begleitet hat, u.a. hat er mit Rob Hopkins, dem Begründer des Transition Town Netzwerks in England gearbeitet. Dragon Dreaming (DD) orientiert sich an drei allgemeinen Richtlinien bzw. Kriterien. Ein Projekt ist dann ein DD-Projekt, wenn es sowohl das persönliche Wachstum jedes Einzelnen, als auch die Stärkung von gemeinschaftlichem Handeln und die Verantwortung für die Erde im Blick hat bzw. diese nachhaltig fördert und unterstützt.

In diesem Workshop werden wir die Philosophie und Landkarte des Dragon Dreaming spielerisch kennenlernen und uns mit unseren Herzenswünschen, Träumen und Visionen verbinden. Dazu erforschen wir praktische Tools, die du für die Gestaltung deiner Zeit und die Realisierung deiner Visionen nutzen kannst. Ganz im Sinne des Dragon Dreamings gehen wir das Ganze spielerisch und mit der Kraft der kollektiven Intelligenz an.

Was treibt Dich im Leben voran?
Meine Liebe für das Leben und diesen Planeten. Die Gewissheit und Erfahrung, dass da noch so viel Potential von Ekstase, Genuss und Lebendigkeit in uns schlummert. Der feste Glauben daran, dass das Gute Leben für alle möglich ist, wenn wir individuell und kulturell verlernen und neu lernen. Meine Dankbarkeit für und mein Demut vor dem großen Wunder des Lebens, das ich gar nicht ganz fassen und kontrollieren kann und möchte.

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Lila

Lila

Aktivist*in, Nein-Sager*in, Workshopbegleiter*in

Warum bist Du Referent*in bei „Lebe Deine Utopie 2019!“?
Als ich von LDU gehört habe, war mein erster Gedanke: „Wow! Da hätte ich vor ein paar Jahren auch voll gerne dran teilgenommen!“ Daher war für mich sofort klar, dass ich Lust habe, an diesem Projekt mitzuwirken.

Welchen Tätigkeiten gehst Du sonst noch mit besonders viel Herzblut nach? Was treibt Dich im Leben voran?
Ich bin seit einigen Jahren klimapolitisch und feministisch aktiv. Mir gefällt es, wie vielfältig politischer Aktivismus sein kann: An einem Tag schreibe ich Zeitungstexte, am nächsten gebe ich Workshops und am übernächsten tanze ich auf ’nem blockierten Kohleförderband Walzer.
Besonders geprägt hat mich mein Leben auf der Waldbesetzung im Hambacher Forst. Inzwischen bin ich zwar sesshafter geworden, aber der Wunsch nach radikaler, gesellschaftlicher Veränderung ist geblieben. Ich habe in dieser Zeit gelernt, wie wichtig ein lautes, klares „Nein!“ sein kann. Ich muss nichts, was auf dieser Welt scheiße läuft, einfach so hinnehmen, sondern erkunde immer wieder neue Möglichkeiten, mich einzumischen. Auch bei meinen persönlichen Grenzen musste ich lernen, öfters mal „Nein“ zu sagen – selbst wenn es furchtbar viel Spannendes/ Wichtiges/ Interessantes zu tun gibt. Aktivismus funktioniert einfach nicht längerfristig, wenn ich für das Wohl der Welt permanent meine Grundbedürfnisse übergehe.

Was magst Du uns hier schon über Deinen Workshop verraten?
Aktivismus ist leider für viele Menschen nur eine kurze Lebensphase. Viele brechen weg, ob durch emotionale Belastungen oder zeitraubende Lohnarbeit. Meine Utopie ist, dass sich Menschen jeglichen Alters und in unterschiedlichsten sozialen Positionen gemeinsam organisieren und politisch einmischen können. Mit diesem Workshop möchte ich Menschen dabei unterstützen, längerfristig das zu tun, wofür sie brennen. 

Im Workshop gucken wir uns an, wie vielfältig „politischer Aktivismus“ aussehen kann. Wir erforschen gemeinsam die Ursachen des Wegbrechens und, was man dagegen tun kann. Dabei geht es sowohl um persönliche Strategien und Erlebnisse, als auch um das, was wir als Gruppe oder Bewegung tun können.

Mehr über mein Wirken: Ich biete Workshops und Vorträge zu verschiedensten Themen an, bspw. zu „Aktivistisch sein und bleiben“, Aktionstrainings für Kleingruppen, Presse-Arbeit, Knast-Kritik, BDSM und Feminismus, sexueller Konsens, Gruppendruck in der linken Szene und Themenzentrierte Interaktion. Ich freue mich immer über Einladungen und entwickle gerne auch neue Workshops. Frag einfach bei LDU nach meinen Kontaktdaten!

Offener Workshop!

Wenn Du an diesem Workshop teilnehmen möchtest, melde Dich unter Veranstaltungen beim Funkenhaus an!
Di & Mi, 13.+14.8., je 9-12 Uhr & 15-18 Uhr

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Simon Sutterlütti

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Warum bist Du Referent*in bei „Lebe Deine Utopie 2019!“?
Seit 6 Jahren dreht sich mein politischer Aktivismus um Utopie und Transformation. Dies kam daher, dass ich in meinem politischen Aktivismus vorher (Wohnraum, Hochschulpolitik, Kinder- und Jugendbildung) unsicher wurde. Wie führt dieser Aktivismus in eine befreite Gesellschaft? Ich konnte auf die Frage keine Antwort mehr geben und machte mich auf die Suche, die Frage zu verstehen und vielleicht Antworten zu finden. Nun beschäftige ich mich schon lange mit Utopie und Transformationswegen und versuche hierzu Diskussions- und Austauschräume aufzubauen, und Texte und Bücher (gerne auch mit anderen) zu schreiben.

Welchen Tätigkeiten gehst Du sonst noch mit besonders viel Herzblut nach?
Tanzen und Wandern. Mit Menschen gemeinsam lernen und diskutieren. Oh und Science Fiction lesen, und mit Menschen Gesellschaftsrollenspiele spielen. Und Schwimmen – Wasser ist großartig. Und Menschen und Herrschaft in uns verstehen, ich beschäftige mich nun auch ganz schön lange mit Kritischer Psychologie und bin beim Netzwerk Kollektive Selbstverständigung aktiv.

Was treibt Dich im Leben voran?
Nun, ein Freund von mir meinte einmal: „Welchen Sinn mag es in einer geknechteten Welt geben, als ihre Überwindung?“ Also ja, ich fühle mich gut, wenn ich in Richtung einer revolutionären Aufhebung der Herrschaft über andere, über Umwelt und über uns selbst strebe. Und die Aufhebung der Herrschaft über uns selbst ist für mich zutiefst hedonistisch. Ich beschäftige mich gerne mit Glück, Unzufriedenheit und kritischem Glücklich-Sein – und dieses Streben nach einem Glück, das nicht mehr auf Kosten anderer geht, fühlt sich auch einfach gut an.

Was magst Du uns hier schon über Deinen Workshop verraten?
In diesem Workshop stellen wir uns der Frage: Wie können wir den Kapitalismus hin zu einer ökologisch-solidarischen Gesellschaft überwinden?

Zuerst versuchen wir, von den Ansätzen der Reform und Revolution, ihren Schwachstellen und Potentiale zu lernen. Tendenziell fokussieren beide Ansätze die Frage: „Wie ergreifen wir die politische Macht?“ Hierbei kommt die Konstruktion neuer Beziehungsweisen, neuer befreiender Formen gesellschaftlicher Organisation zu kurz – wie könnte diese aussehen?
Die Keimformtheorie behauptet, dass eine neue Gesellschaft nach einer Revolution nicht vom Himmel fällt, sondern sich aus Keimformen, neuen Beziehungsweisen, aufbaut und entwickelt. Doch welche Keimformen erlauben die Organisation einer inklusiven-solidarischen Gesellschaft? Und wie können sich diese verallgemeinern? Bei der ersten Frage hilft uns die Commonsforschung, die soziale Praktiken wie Solidarische Landwirtschaft und Mietshäusersyndikat oder soziale Bewegungen untersucht, welche durch Motivation und kollektiver Verfügung statt Arbeitszwang und Eigentum soziale Räume solidarischer Bedürfnisbefriedigung schaffen. Bei der zweiten Frage können wir von reformistisch und v.a. konstruktiv-revolutionären Strömungen einiges lernen und Verbindungen finden.

Bei dem Workshop wird es immer wieder Inputs geben, aber v.a. wollen wir versuchen, in gemeinsamem Austausch die Inhalte einer Überwindung des Kapitalismus und die Widersprüche und Möglichkeiten einer Überwindung von Herrschaft zu erarbeiten und ein gemeinsames Bild dafür zu gewinnen. Es wird Kleingruppen-Diskussionen geben, 2er Gespräche, kleine World Cafés und vielleicht eine Rollenspieldiskussion, wenn ihr dazu Lust habt.

Wo ist mehr über Dich zu finden? keimform.de; communism.us; commons-institut.org; selbstverstaendigung.de

Offener Workshop!

Wenn Du an diesem Workshop teilnehmen möchtest, melde Dich unter Veranstaltungen beim Funkenhaus an!
Do, 15.8., 9-12 Uhr & 15-18 Uhr

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Sabina Dalg-Vinken

Sabina im Bett

Vor 30 Jahren lernte ich im Verein für ganzheitliches Lernen, Prinzhöfte die ersten Permakultur-Planungsmethoden kennen. Sie führten mich von der Architektur in den Garten und zu meiner Firma zeitlos grün. Heute plane ich Gärten, baue Trockenmauern und Recyclingbeete und trage die Permakultur – Philosophie mit Begeisterung weiter.
Seit 2017 arbeite ich neben meiner Firma im Klimaschutzprojekt Freiraum Harpstedt mit, einem kleinen, regionalen Bürger*innenladen, der Nachbarschaften vernetzt, Ideen bündelt und vorantreibt und ein umfangreiches Klimakulturprogramm anbietet.

Ich lebe mit meiner Familie in der Bioland Kräutergärtnerei herb´s, die mein Mann Herbert betreibt. Neben Pflanzen bieten wir hier auch Seminare und Kulturveranstaltungen an. Im Hinterland der Gärtnerei entsteht in kleinen Schritten ein Permakulturgarten.

Was magst Du uns hier schon über Deinen Workshop verraten?
Am Dienstagvormittag starten wir mit einem Vortrag zur Einführung in die Permakultur (u.a. die Philosophie dahinter, stabile Systeme nach dem Vorbild der Natur, gärtnerische und gesellschaftliche Elemente im Garten und ihre Wechselwirkungen) mit anschließender Fragerunde und Zielsetzung für den Workshop. Am Nachmittag erforschen wir anhand einer Checkliste das Gelände und seine Qualitäten, um dann in Kleingruppen Beispielplanungen nach verschiedenen Fragestellungen zu machen und uns darüber auszutauschen. Am Mittwoch setzen wir entweder schon etwas aus unserer Planung um oder vertiefen ein oder zwei Planungsbeispiele, gehen ins Detail und schauen, was es für die Umsetzung braucht. Dabei überprüfen wir immer wieder, wie wir die Permakulturprinzipien anwenden können.
 
Warum bist Du Referent*in bei „Lebe Deine Utopie 2019!“? 
Ich freue mich über alle Projekte und Menschen, die sich für ein nachhaltiges Leben auf den Weg machen und die neugierig sind, die Geheimnisse zwischen den Dingen zu erforschen.

Offener Workshop!

Wenn Du beim Permakultur-Workshop (3.+4.9.19) teilnehmen möchtest, melde Dich unter Veranstaltungen beim Funkenhaus an! Es gibt zwei Varianten, dabei zu sein:

A) nur beim Vortag am Di, 3.9., 9-12 Uhr
B) beim ganzen Workshop: Di & Mi, 3.+4.9., je 9-12 Uhr & 15-18 Uhr

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Was mögt ihr uns hier schon über euren Workshop verraten?
Wir gehen davon aus, dass wir uns als Weltgemeinschaft in einem Übergangsprozess befinden: dem Übergang von der Geschichte der industriellen Wachstumsgesellschaft, in der wir bisher gelebt haben, zu einer neuen Geschichten, die wir nun alle gemeinsam ausgehend von unseren Bedürfnissen und Wünschen ko-kreieren können. Um den eigenen Weg in diesem Wandel zu finden beschäftigen wir uns unter anderem mit Fragen wie: „Was ist mir heilig?“, „Welcher „Weltschmerz“ berührt mich wirklich?“, „Mit welchen besonderen Gaben bin ich beschenkt?“, „Was habe ich zu geben?“

Unsere Arbeit ist geprägt von Tiefenökologie nach Joanna Macy, Ideen von Charles Eisenstein, Naturverbindungsarbeit nach Jon Young sowie initiatischer Prozessbegleitung in der Tradition der School of Lost Borders.

Mala & Vince

Initiatische Prozessbegleiterin in Ausbildung,
Nature-Culture-Activist, Mitinitiatorin des Gemeinschafts-und Projekthauses Spinnerei

Warum bist Du Referent*in bei „Lebe Deine Utopie 2019!“?
Weil es mir ein zentrales Anliegen ist, (junge) Menschen dabei zu begleiten, ihren persönlichen Weg im Wandel zu finden und weil ich die tiefgreifende Arbeit von Joanna Macy gerne weiter verbreiten möchte.

Welchen Tätigkeiten gehst Du sonst noch mit besonders viel Herzblut nach?
Verbindende Yogastunden gestalten, Zeit mit meiner Baumfreundin verbringen, meine Stimme kennen lernen, Bill Plotkin Bücher lesen

Was treibt Dich im Leben voran?
Die Sehnsucht, dass wir auf gesellschaftlicher Ebene das Wunder des Lebens wieder würdigen, und den Wunsch, auf meine ureigenste Art und Weise dazu beizutragen.

Raumhalter, ewig lernender Entdecker,
Knotenpunkt im Lebensnetz

Warum bist Du Referent*in bei „Lebe Deine Utopie 2019!“?
Ich möchte Erfahrungsräume kreieren, in denen Menschen, die auf der Suche nach Veränderung sind, nach Innen spüren und sich mit der Welt und sich selbst neu in Beziehung setzen können. Das kann Kraft und Orientierung geben, den eigenen Platz auf dem Weg in die gemeinsame Utopie zu finden. Dabei möchte ich die Methoden der Tiefenökologie (nach Joanna Macy), die mich selbst in diesem Prozess unterstützen, an andere Menschen weitertragen.

Welchen Tätigkeiten gehst Du sonst noch mit besonders viel Herzblut nach?
Auf Bäume, Felsen, Dächer, Türme klettern. Mein Tiny House bauen. In den Wald eintauchen, von ihm lernen, mich erstaunen lassen, geborgen fühlen. Dem Wasser lauschen, wie es vom Fließen erzählt.

Was treibt Dich im Leben voran?
Die vielen Wunder, Schönheiten und Rätsel die ich immer wieder neu entdecken darf und der feste Glaube daran, dass meine ganz persönliche Entfaltung und mein Streben nach einem tiefgreifenden kulturellen Wandel Hand in Hand gehen. Meine Utopie ist kein fernes Ziel, sondern eine Einstellung, die ich bereits in mir trage. In meinem Handeln meinen innersten Wünschen zu folgen, bedeutet für mich, diese Utopie stückweise in die Welt zu tragen und wachsen zu lassen.

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Was mögt ihr uns hier schon über euren Workshop verraten?
Im Mittelpunkt stehen Situationen, die wir selbst erleben, welche uns persönlich beschäftigen. Meistens arbeiten wir mit Methoden aus dem Forumtheater/ Theater der Unterdrücken.

Warum seid ihr Referent*innen bei „Lebe Deine Utopie 2019!“?
Wir haben keinen Bock auf Patriachat und Sexismus! Du auch nicht? Gemeinsam erforschen wir empowernde Interventionsstrategien und Handlungsmöglichkeiten in einem sexistischen und heteronormativen Alltag.

Welchen Tätigkeiten geht ihr sonst noch mit besonders viel Herzblut nach?
schreien, lachen bis uns die Tränen kommen, als Gang tanzen gehen, Tichu spielen, lange Diskussionen über Freundinnenschaft, große Gesten und Möglichkeiten des Widerstands gegen den drohenden Faschismus

Offener Workshop!

Wenn Du bei diesem Workshop teilnehmen möchtest, melde Dich unter Veranstaltungen beim Funkenhaus an!

Mi, 13.11.19., 15-18 Uhr & Do, 14.11.19., 9-12 + 15-18 Uhr

Anne & Joana

Was treibt euch im Leben voran?
Das Wissen, nicht allein zu sein, die Hoffnung, dass es vielleicht doch noch eine befreite Gesellschaft geben kann, und die Freude, dass das Leben dieser Utopie schon in den von uns erkämpften und gestalteten Räumen möglich ist.