Bau- & Gartenwoche


5. Woche:

In der Bau- und Gartenwoche nehmen wir uns die Freiheit, unsere Zeit nach den jeweiligen Interessen zu gestalten. Manch Eine*r nimmt sich nach den letzten Wochen Zeit für Erholung und Selbstfürsorge, räumt mit emotionalen Themen auf und lässt die Tage ruhig angehen, während Andere die Möglichkeit wahrnehmen sich beim Bauen oder Gärtnern voll auszupowern.

Der Bautrupp lernt zunächst unterschiedlichste Werkzeuge, wie Kreissäge, Flex, Stichsäge und Akkuschrauber kennen und übt sich in dem sicheren Umgang mit den Geräten. Das neu gewonnene Wissen wird direkt in die Tat umgesetzt; voller Motivation arbeitet die Baugruppe an Schränken für ein Ablagesystem und einer speziellen „Sonderanfertigung“: Eine Kiste zur Tofu- Zubereitung!

Im Garten werkeln die Menschen an einer Wurmkiste, in der bald schon Würmer wohnen, die unsere Küchenabfälle in Rekordzeit zu Humus verwandeln werden. Wie eine Schatzkiste wird die Wurmwohnung im Garten eingegraben und sich daraufhin einem neuen Projekt zugewandt: Ein Hügelbeet. Inspiriert vom Permakultur- Workshop, den wir noch am Montag und Dienstag hatten, probieren wir eine Methode aus, den Boden möglichst effizient zu nutzen und nährstoffreicher zu gestalten. Dies bedeutet: Ein Loch graben, um es dann mit Schichten an Stöcken, Erde, Humus und Gräsern zu befüllen.

Trotz Schwielen an den Händen und Dreck in der Kleidung sind wir mit den Ergebnissen der Bau – und Gartenwoche richtig zufrieden. Und die Woche ist noch nicht zu Ende!

Mit einer bunten Mischung an Instrumenten, Liedern und Kreide im Gepäck ziehen wir los nach Göttingen. Mitten in der lebendigen Stadt musizieren wir gemeinsam, verteilen Blumen und zaubern vorbeieilenden Passanten auch mal ein Lächeln aufs Gesicht.

Auch die Abende im Funkenhaus gestalten wir bunt: Es gibt Raum für einen Workshop zu Trans*-Awareness und Genderthemen und am Funkenabend diskutieren wir nach einem leckeren, gemeinsamen Abendessen mit eingeladenen Dorfbewohner*innen über inneren und äußeren Wandel.

Die Zeit verfliegt im Funkenhaus und schon bald fliegen auch wir – im metaphorischen Sinne- in unsere Unterwegszeit. Eine Woche bleibt uns noch im „Nest“, genug Zeit um endlich unsere Mentor*innen kennenzulernen…



Begleitende Motive

tauschlogikfrei

vegan

solidarisch

ökologisch

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