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2. Flugzeit


Ein Gedicht oder sowas åhnliches

Nach und nach machen sich alle bunten, individuellen Funken wieder auf ihren Weg.
Und ich fliege auch wieder los, begebe mich auf meine Suche.
Was ist mir wichtig für diese Flugzeit?
Ich will Verbundenheit und fürchte mich vor dem totalen Alleinsein.
Mein Kopf flüstert ich wäre nicht allein,
aber mein Körper fühlt sich so oft so schwerelos.
Als schwebe ich im All umher und da sind so viele Sterne um mich herum die leuchten.
Ich will mir ein Netz aus goldenen Fäden zu diesen strahlenden Sternen knüpfen.
Ich mag das unterwegs sein
Und ich mag die Freiheit,  die mich jeden morgen wieder aufweckt und mir ermöglicht mein Leben zu leben wie ich es mir gerade wünsche.
Aber manchmal hat das unterwegs sein, das suchen auch etwas rastloses in mir.
Ich weiß nicht, wo mein Nest ist, mein Nest aus Sternenfäden.
Aber das ist okay, denn ich spüre, dass alles Zeit braucht sich zu formen, zu verknüpfen, zu festigen.
Ich will dem Zeit geben.
Und meinen Herz die Ungeduld ein wenig nehmen und die Angst.
Die Angst, die mich nicht weitersuchen lässt, als sie blickt.
Die Angst vor Zukunft, die mir noch so lange scheint, so voller Gefahren und Anstrengung.
Die Angst, dass das wonach ich suche, doch zu sehr Utopie ist. Dass das, was ich denke zu wollen, vielleicht gar nicht das richtige für mich  ist.
Ich will vertrauen sage ich mir.
Vorallem in meinen inneren Kompass, der mich unaufhörlich lenkt. Durch meine letzte Flugzeit, durch jede Entscheidung, in Begegnungen.
Und in meine Stärke. Ich bin stolz, dass ich mich immer wieder weiter bewege, stets weiter wachsen und lernen will.
Und ich will vertrauen lernen in andere Menschen, dass ich weiß dass ich um Hilfe bitten darf.
Das sage ich mir und fühle wie alles werden wird. Wie so vieles schon ist.
Und dann platzt mein Herz manchmal fast  über, vor Dankbarkeit für all die Erfahrungen und Menschen die ich in diesem Jahr habe erfahren dürfen.
Und nichts bleibt wie es ist, wir bewegen uns stetig und so drehe ich mich mit.
Manchmal in kleinen Kreisen, fast auf der Stelle und dann wieder in hüpfenden Sprüngen voller Freude.
Ich vertraue sage ich mir. In mich.
Und so packe ich mir meinen Rucksack auf die Schultern und wandere wieder los.
Oh wie süß der Geschmack des Abenteuers in meinem Mund.

Da wir alle sehr unterschiedliche Flugzeiten erlebt haben, ist es kaum möglich, alle in einem Artikel mit einzubeziehen. Deshalb wollte ich mir den stressigen Versuch lieber sparen und hab dafür einen persönlichen Text, aus meiner Sicht, mit meiner Wahrnehmung verfasst. Ich hoffe es schenkt dem Leser oder der Leserin trotzdem ein Einblick in das Gefühl des LDU.

liebe an euch ale da draussen!

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